| Geplante Vereinsveranstaltungen für das Jahr 2026
Vorwort: Für dieses Jahr haben wir den Besuch einiger Veranstaltungen ins Programm aufgenommen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt mit Industriekultur in Verbindung gebracht werden, aber dennoch untrennbarer Bestandtei davon sind. Wenn wir im Bereich des industriekulturellen Sgments „Verkehr“ konsquent weiterdenken und über Eisenbahn und Schifffahrt hinausgehen, kommen wir zwangsläufig zum Automobil als Transportmittel im Güter- und Individualverkehr. Wie wäre es um die Mobilität zahlloser Menschen seit spätestens den 20er Jahren des 20.ten Jahrhunderts bis heute bestellt, wenn nicht die genannten Fortbewegungsmittel in industrieller Großproduktion und damit für die Masse der Menschen zu bezahl-baren Preisen hergestellt worden wären und bis heute werden. Sie haben daher einen entscheidenden Anteil daran, dass Menschen ihren beruflichen und privaten Alltag gestalten können und sind daher ein nicht wegzudenkender Teil unserer materiellen Kultur. Daher haben wir zwei Veranstalungen ins Programm aufgenommen, wo zahlreiche Objekte der verschiedensten Fabrikate aus den zurückliegenden Jahrzehnten präsentiert werden. Daneben bietet der Verein auch einige „klassische“ Aktivitäten in Form von Besichtigungen und Wanderungen an, wie Sie / Ihr unten nachlesen können/t.
Termin ist stets ein Sonntag. TERMINE: 31. Mai 2026 Oldtimertreffen in 66450 Bexbach, Ortsteil Oberbexbach, Süßhübelstrasse ( Strasse am neuen Sportplatz und Sportheim) Unser Treffpunkt: LIDL Parkplatz in 66450 Bexbach, Hochstrasse 6 um 11:00 Uhr 5.Juli 2026 Besuch des Industriekulturensembles von Mariahütte in 66620 Nonnweiler-Braunshausen, Karl-Diehl-Strasse und anschließender Besuch des Keltenparks in Otzenhausen optional anschließend gemeinsamer Imbiss. Unser Treffpunkt: in Mariahütte wie oben genannt 11:00 Uhr 30.August 2026 Oldtimertreffen Klassiker Dreiländereck, 66663 Merzig, Zur Stadthalle 4, anschließend optional Bummel durch Merzig mit gemeinsamen Kaffeeetrinken Unser Treffpunkt: vor der Stadthalle 11:00 Uhr 27.September 2026 Besuch der Aussenanlage der Grube Ensdorf und der Dauerausstellung der RAG anschließend Wanderung auf die Halde Ensdorf mit fantastischem Rundblick auf das Saartal danach optional gemütliches Beisammensein Unser Treffpunkt: RAG Repräsentanz , 66806 Ensdorf, Provinzialstrasse 1, 11:00 Uhr 25. Oktober 2026 Besuch des Bergmannsbauernmuseums in66914 Breitenbach, Waldmohrer Strasse 14 (ab 14:00 Uhr geöffnet) Unser Treffpunkt dort 14:00 Uhr oder optional vorab Treffen am Jägersburger Weiher mit kleinem Spaziergang am Weiher und gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Museumsbesuch in Breitenbach Unser Treffpunkt: Parkplatz am Jägersburger Weiher 11:00 Uhr Eventuelle weitere Veranstaltungsangebote des Vereins zwischen Juni und Dezember 2026 könnten sich aus aktuellem Anlass oder bei geeigneten Öffnungszeiten der zu besuchenden Objekte ergeben. In diesem Fall werden Ort und Zeit der Veranstaltung frühzeitig veröffentlicht. Es wird gebeten sich zur Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Termin beim Vorsitzenden Manfred Bender anzumelden: per E-mail unter antiquariat.bender_manfred@t-online.de oder hilfsweise telefonisch unter Tel. 0162 818 0000 Gäste sind natürlich herzlich willkommmen und zur Teilnahme eingeladen Wie immer gilt, dass die Teilnahme an den Veranstaltungen auf eigene Gefahr erfolgt. Für alle Veranstaltungen gilt, dass Trittsicherheit gegeben ist. Barrierefreiheit kann hinsichtlich der Veranstaltungsorte nicht garantiert werden. Für Mitglieder des Vereins übernimmt der Verein etwaige anfallende Eintrittsgebühren bis maximal 10,00 € pro Person. ————————————————————————————————————- Das traurige Ende von St.Hildegard Die katholische Pfarrkirche St. Hildegard in der Theresienstraße in St.Ingbert zu deren Gemeinde auch das sogenannte „Grubenviertel“ mit zahlreichen Bergmannshäusern gehörte, ist nicht länger religiöses Zentrum, da der Standort nach nunmehr 96 Jahren von kirchlicher Seite aufgegeben wurde. Wie es mit dem Kirchenbau nach seiner Entweihung hinsichtlich möglicher Nutzungen weitergeht ist noch offen.Dies ist nicht nur für die Gemeindemitglieder ein herber Verlust, sondern auch für diejenigen, die sich jenseits ihrer religösen und weltanschaulichen Überzeugungen dem Thema der (saarländischen) Industriekultur widmen und nicht zu Unrecht um den Erhalt und Pflege von Zeugnissen aus diesem Bereich bangen.Die Pfarrkirche St. Hildegard, erbaut 1929, nimmt im Reigen der industriekulturellen Architektur an der Saar einen besonderen Platz ein. Die für Sakralbauten atypische Gestaltung des kirchlichen Innenraums läßt eine Anlehnung an die im Bergbau benutztenTürstöcke erahnen, die als gängige Ausbauelemente untertage bekannt sind. Die bauliche Analogie war so offensichtlich, dass sich dagegen Protest erhob. Nicht wenige Kirchenbesucher wollten nicht auch noch beim Besuch der Kirche an ihren Arbeitsplatz untertage erinnert werden und so kam es als Zeichen des Unmutes über diese Gestaltung sogar vorübergehend zu Boykotten durch die Gläubigen.Gerade aber diese eigenwillige Gestaltung verlieh der Kirche ein Alleinstellungsmerkmal, das ihr einen Platz in der bergbaulichen Traditionspflege unseres Landes einräumt. Deshalb sollte jegliche künftige Nutzung nur mit Rücksicht auf den Erhalt des Innenraumes in seiner besonderen Form vorgenommen werden und der Öffentlichkeit zugänglich sein. |